Der Place Denfert Rochereau

Nur wenige Schritte vom Observatorium von Paris und dem Hotel Aiglon entfernt liegt der Place Denfert-Rochereau mitten im 14. Pariser Arrondissement.

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place d'enfer rochereau

Der Platz Denfert-Rochereau, erbaut 1784, hieß vormals Place d’Enfer und liegt im Süden von Paris an einem ehemaligen Eingangsportal zur Hauptstadt. Hier befindet sich der Eingang zu den berühmten Katakomben.

 

Die Geschichte des Place Denfert-Rochereau

 

Der Place Denfert-Rochereau wurde rund um die beiden Häuschen von Ledoux erbaut und liegt in der Mitte der ehemaligen Mauer der Fermiers Généraux, auch "barrière d'enfer" ("Höllenbarriere") genannt, die Aus- und Eingang in die Stadt Paris markierte. Das Durchsuchen, die Warenkontrolle und die Steuern, die zu zahlen waren, ließen Händler und Einwohner verzweifeln. Von dieser Mauer mit 47 Eingängen blieb der von La Villette, Trône, Monceau und schließlich die Barrière d’Enfer.

 

Der Platz liegt in der Nähe des Hotel Aiglon verdankt seinen Namen dem Colonel, der an der Verteidigung von Belfort während des deutsch-französischen Kriegs 1870 beteiligt war. Der Platz ist außerdem geschmückt mit einer Replik des Löwen von Belfort, in memoriam des Colonel Denfert-Rochereau. Der Platz, umgeben von drei Parks, beherbergt auch den ältesten erhaltenen Bahnhof von Paris, heute eine RER-Station.

 

Die Katakomben von Paris, ein ungewöhnlicher Ort

 

Auf dem Place Denfert-Rochereau befindet sich der Eingang zu den berühmten Katakomben von Paris. Sie wurden als Anspielung auf die Totenstadt in Rom so genannt. In diesen ehemaligen unterirdischen Steinbrüchen lagern 6 bis 7 Millionen Gebeine. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Cimetière des Innocents, der heute im Viertel Halles liegt, zu einer wahren Brutstätte für Krankheiten. Der Staatsrat gab schließlich den zahlreichen Beschwerden nach und entschied, ihn aufzulösen und die Gebeine in die Katakomben von Paris zu überführen, dies geschah zwischen 1786 und 1788. Anschließend wurden alle Skelette der großen Friedhöfe in der Hauptstadt dort gelagert.

 

Der Legende zu Folge liegen in den Katakomben die Überreste ehemaliger bekannter Persönlichkeiten, die auf den Pariser Friedhöfen begraben waren, wie beispielsweise   Rabelais, Jean de la Fontaine oder Charles Perrault. Dieses städtische Ossarium ist ein wahres Labyrinth mit einer Gesamtlänge von etwa 300 km und befindet sich etwa 20 Meter unter der Erde. Nur ein winziger Teil dieses riesigen Labyrinths kann besichtigt werden. Der offizielle Gang durch die Katakomben ist in der Tat nur 1,7 km lang. Der Besucher schlendert in den dunklen Gängen, die mit Gebeinen gefüllt sind und entdeckt eine fast schon künstlerische Inszenierung des Todes.

 

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